03 - Der Forcola-Pass

03 - Der Forcola-Pass

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Beschreibung

Die Route entlang des Forcola-Passes, der Verbindung zwischen dem Valchiavenna (Gordona, Mese und Chiavenna) und dem Misox (Soazza) seit dem Mittelalter (und vermutlich schon vorher) bekannt war und zu militärischen Zwecken genutzt wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Maultierpfad verbreitert und von Händlern benutzt, die trotz der Tatsache, dass sie nicht durch die Gebiete des Staates Mailand ziehen konnten, mit den schweizer Orten und der Republik von Venedig Handel betreiben wollten. In jener Zeit wurde die Route als „Salzstraße“ bezeichnet und über längere Zeit als Fortsetzung der Strada Priula (die Straße, die Bergamo mit Morbegno verband und sich in Richtung Osten fortsetzte) genutzt. An die Forcola-Straße erinnern auch ziemlich makabre Ereignisse, die sich zur Zeit der Pest im 17. Jahrhundert abgespielt haben: Entlang der Straße, am Eingang von Chiavenna, befindet sich nach wie vor ein in einen Felsblock gehauener Schlüssel – der sogenannte „Pestschlüssel“- ein Ort, an dem die Wachen normalerweise den pestverdächtigen Händlern den Zugang zur Stadt verweigerten.

Etappen

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